Mittwoch, 20. Juni

Sogar unter den günstigen klimatischen Bedingungen in Derrynane wächst nicht alles perfekt. Die beiden Gewächshäuser bieten empfindlichen Pflanzen Schutz vor Frost, denn an wenigen Tagen im Jahr kann die Temperatur unter 0 °C fallen. Und im Frühjahr wehen oft kühle Winde. Im Gewächshaus steht eine Sammlung von Raritäten, die unter anderem Pelargonium-Arten und Aeonium enthält.

 

Die zarten Aussaaten entwickeln sich daher im Schutz des Gewächshauses. Hier keimen die Sommerblumen, die später pikiert werden und im Sommer vor dem Herrenhaus blühen sollen. James O’Shea zieht hier seltene Gewächse, deren Saatgut er über Samentauschbörsen oder über seine weit reichenden Kontakte erhält. Er beteiligt sich auch an weltweiten Bemühungen zum Erhalt gefährdeter Arten. Weil diese in der Natur bedroht sind, vermehren Botanische Gärten die Pflanzen.

 

 

Die wärmebedürftige Strelitzie blüht im Schutz des Gewächshauses. Sie braucht auch viel Licht, die langen Tagen in Irland garantieren die erforderliche Lichtmenge.

 

 

 

 

Der Riesen-Natterkopf (Echium pininana) von der Kanarischen Insel La Palma hat zwei Meter hohe Blütenstände, die ständig von Bienen umsummt sind. Die Pflanze wächst im Topf vor dem kleineren der beiden Gewächshäuser.

 

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